Im Prinzip ist es die gleiche Vorgehensweise, wie in jeder Arztpraxis. Sie werden befragt, sie füllen einen Anmeldebogen aus, evtl. geben Sie Ihre Röntgenbefunde u.a. ab.
DIE UNTERSUCHUNG
Dazu kleidet man sich soweit wie notwendig aus und dann wird man aus chiropraktischer
Sicht zunächst begutachtet. Dazu müssen Sie sich in einen Spinalyser
stellen, ein Untersuchungs-Gerät, wie hier abgebildet. Der Chiropraktiker
vermisst damit den Kopf, die Schultern, die Hüfte, das Becken u.s.w.
Auf Grund der gefundenen Ergebnisse werden weitere Fragen gestellt, die Röntgenbefunde
hinzugezogen und weitere kleinere, alles schmerzfreie Untersuchungen, durchgeführt,
wie Sie diese von Ihrem Hausarzt auch schon kennen. Außerdem wird in
unserer Praxis ein computerunterstützter Wirbelsäulen-Scanner zum
Einsatz, welcher exakt nervale Irritationen anzeigt.

DER ERSTBEFUND
Wenn die erste Untersuchung abgeschlossen ist, wird mit dem Patienten das
Krankheitsbild besprochen und der Therapieplan erstellt. Jedem Patienten
werden die gefundenen Ergebnisse eingehend erläutert.
Patienten von Chiropraktikern sind Menschen aller Altersklassen, mit Problemen an ihrem Bewegungs-System. Es ist sehr wichtig, dass bereits Kinder und Jugendliche - ähnlich wie beim Zahnarzt - einmal jährlich eine Wirbelsäulen-Untersuchung bei einem gut ausgebildeten Chiropraktiker durchführen lassen sollten. Diese Vorsorge erkennt Fehlhaltungen frühzeitig und verhindert spätere, meist kostenintensive Behandlungen.
Jugendliche, Leistungssportler und Menschen mit beruflich / schulisch bedingten Haltungsproblemen sollten sich besonders angesprochen fühlen.
Aber auch im Alter kann der Chiropraktiker oft noch helfend eingreifen, soweit das körpereigene Regulationssystem dies noch zulässt. Ein versierter Chiropraktiker kann nach der ersten Untersuchung exakt die Heilungschancen beurteilen.
Flashfilm: Chiropraktik für Kinder
Grundsätzlich gibt es in der gesamten Medizin keine gefährlichen Behandlungen. Dies würde den ethischen Grundsätzen widersprechen. In der Chiropraktik ist, wie in anderen Bereichen der Medizin, das Nutzen-Risiko-Verhältnis zu klären. Eine "Aspirin"-Tablette kann sehr hilfreich sein, aber eben auch das Risiko einschließen, Magenblutungen o.a. zu fördern. Darum unterscheiden wir risikoarme und risikobehaftete Methoden bei den Behandlungen. Unsere hier in Deutschland vermittelten, gelehrten und praktizierten USA-Chiromethoden sind ausnahmslos als risikoarm einzustufen. Sie sind sanft zum Körper des Patienten - sogenannte "Knacker-Griffe" gibt es dabei nicht, diese sind bei Profis seit 50 Jahren passee.
Schmerzen?
Flashfilm: Wie erkenne ich den Chiropraktik-Profi?
Flashfim: Was ist Chiro-Therapie? Worin besteht der Unterschied zur Chiropraktik?
Auch dies entscheidet letztlich der jeweilige Zustand des Patienten. Aber hier gibt es eine Faustregel: Je akuter der Fall, um so kleiner sind die Behandlungsabstände. Ein akuter Bandscheibenvorfall wird bis zu drei mal am Tag behandelt. Ein akuter "Schiefhals" wird anfangs täglich, später wöchentlich etwas nachbehandelt, um Wiederholung zu vermeiden. Chronische Subluxationen werden wöchentlich bis einmal monatlich zu betreuen sein.
Dies ist natürlich von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Es kann von einer einzigen Behandlung bis zu einer längeren Betreuung "dauern". Eine Faustregel besagt: Je älter der Fall, um so länger kann sich die Behandlung hinziehen.
Einerseits kann ein akuter "Hexenschuss" in 1 - 2 Sitzungen beseitigt werden, aber andererseits kann ein "Bandscheibenschaden" (Vorfall), der zur Operation ansteht, auch 20 und mehr Behandlungen notwendig machen. Eine grobe Faustregel dazu:
Es kann unter bestimmten Umständen möglich sein, dass Ihr Chiropraktiker Sie auch mehrmals täglich behandeln muss - speziell bei akuten Bandscheibenschäden.
Flashfilm: Heilung braucht Zeit
Flashfilm:
Vorbeugen. Der Gesunde Rücken... oder was Sie als Patient dafür
tun können
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