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Chiropraktiker Sigurd Berndt

Häufig gestellte Fragen

Was geschieht beim ersten Besuch

Was geschieht mit mir beim ersten Besuch?

Im Prinzip ist es die gleiche Vorgehensweise, wie in jeder Arztpraxis. Sie werden befragt, sie füllen einen Anmeldebogen aus, evtl. geben Sie Ihre Röntgenbefunde u.a. ab.
DIE UNTERSUCHUNG
Dazu kleidet man sich soweit wie notwendig aus und dann wird man aus chiropraktischer Sicht zunächst begutachtet. Dazu müssen Sie sich in einen Spinalyser stellen, ein Untersuchungs-Gerät. Der Chiropraktiker vermisst damit den Kopf, die Schultern, die Hüfte, das Becken u.s.w. Auf Grund der gefundenen Ergebnisse werden weitere Fragen gestellt, die Röntgenbefunde hinzugezogen und weitere kleinere, alles schmerzfreie Untersuchungen, durchgeführt, wie Sie diese von Ihrem Hausarzt auch schon kennen. Außerdem wird in unserer Praxis ein computerunterstützter Wirbelsäulen-Scanner zum Einsatz, welcher exakt nervale Irritationen anzeigt.

 

DER ERSTBEFUND
Wenn die erste Untersuchung abgeschlossen ist, wird mit dem Patienten das Krankheitsbild besprochen und der Therapieplan erstellt. Jedem Patienten werden die gefundenen Ergebnisse eingehend erläutert.

Wer kann zu uns kommen? Wie alt sollte man sein, bevor man zum Chiropraktiker geht?

Patienten von Chiropraktikern sind Menschen aller Altersklassen, mit Problemen an ihrem Bewegungs-System. Es ist sehr wichtig, dass bereits Kinder und Jugendliche – ähnlich wie beim Zahnarzt – einmal jährlich eine Wirbelsäulen-Untersuchung bei einem gut ausgebildeten Chiropraktiker durchführen lassen sollten. Diese Vorsorge erkennt Fehlhaltungen frühzeitig und verhindert spätere, meist kostenintensive Behandlungen.

Jugendliche, Leistungssportler und Menschen mit beruflich / schulisch bedingten Haltungsproblemen sollten sich besonders angesprochen fühlen.

Aber auch im Alter kann der Chiropraktiker oft noch helfend eingreifen, soweit das körpereigene Regulationssystem dies noch zulässt. Ein versierter Chiropraktiker kann nach der ersten Untersuchung exakt die Heilungschancen beurteilen.

Ist eine Chiropraktik-Behandlung schmerzhaft und gefährlich... ?

Grundsätzlich gibt es in der gesamten Medizin keine gefährlichen Behandlungen. Dies würde den ethischen Grundsätzen widersprechen. In der Chiropraktik ist, wie in anderen Bereichen der Medizin, das Nutzen-Risiko-Verhältnis zu klären. Eine „Aspirin“-Tablette kann sehr hilfreich sein, aber eben auch das Risiko einschließen, Magenblutungen o.a. zu fördern. Darum unterscheiden wir risikoarme und risikobehaftete Methoden bei den Behandlungen.

Wie oft muss man zur Behandlung kommen?

Auch dies entscheidet letztlich der jeweilige Zustand des Patienten. Aber hier gibt es eine Faustregel: Je akuter der Fall, um so kleiner sind die Behandlungsabstände. Ein akuter Bandscheibenvorfall wird bis zu drei mal am Tag behandelt. Ein akuter „Schiefhals“ wird anfangs täglich, später wöchentlich etwas nachbehandelt, um Rückfälle zu vermeiden. Chronische Subluxationen werden wöchentlich bis einmal monatlich zu betreuen sein.

Wie lange dauert meine Behandlung ... ?

Dies ist natürlich von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Es kann von einer einzigen Behandlung bis zu einer längeren Betreuung „dauern“. Eine Faustregel besagt: Je älter der Fall, um so länger kann sich die Behandlung hinziehen.

  •  Grobe Regel: 5 Jahre Beschwerden benötigen ca. 5 Monate Heilung (Jahre = Monate)

Einerseits kann ein akuter „Hexenschuss“ in 1 – 2 Sitzungen beseitigt werden, aber andererseits kann ein „Bandscheibenschaden“ (Vorfall), der zur Operation ansteht, auch 20 und mehr Behandlungen notwendig machen.

Es kann unter bestimmten Umständen möglich sein, dass Ihr Chiropraktiker Sie auch mehrmals täglich behandeln muss – speziell bei akuten Bandscheibenschäden.

Welche allgemeinen Ratschläge gibt es bei Rückenproblemen?

  • Nicht auf dem Bauch schlafen
  • Keine schweren Dinge oberhalb der Hüfte tragen
  • Tragen Sie nichts e i n s e i t i g
  • Wechseln Sie häufig die Position (Gehen, Stehen, Sitzen)
  • Für Damen: Keine Stöckelschuhe
  • Beim Niesen und Husten: Rundrücken machen und Knie beugen
  • Beim Sitzen: Auf Stuhlhöhe achten, Beine dürfen nicht baumeln
  • Beim Anheben von Gegenständen:
    1. Knie beugen
    2. die Gegenstände nahe an den Körper pressen
    3. Beim Ein- und Aussteigen im Auto u n d beim Zubettgehen: Beide Beine hinein bzw. herausschwingen
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